Schmerzfrei

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Ein Kommentar von Daniel Deckers

Auch für die Angehörigen der großen und kleinen Religionsgemeinschaften weltweit ist in diesen Tagen nichts mehr so, wie es seit Menschengedenken war und auch nicht anders gedacht werden konnte. Sportereignisse, wissenschaftliche Kongresse oder kulturelle Ereignisse, die der (Re-)Produktion sinnstiftender gesellschaftlicher Ordnungen dienen, lassen sich aufschieben. Die höchsten Feiertage wie Pessach, die Kar- und Ostertage der Christenheit und bald der islamische Fastenmonat Ramadan finden statt – doch das in einer Weise, von der Verächter der Religion immer geträumt hatten. „Schmerzfrei“ weiterlesen

Gott will das Heil der Menschen. Über Solidarität, Achtung und unaufgeregte Religiosität

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Beitrag von Univ.-Prof. DDr. Reinhold Esterbauer

Das Bestreben, alles im Griff zu haben, ist zugleich der Versuch, sich gegen alles zu schützen, was eine Gefahr bedeuten könnte. Wie das Coronavirus zeigt, ist eine Bedrohung bisweilen nicht einmal eingrenzbar, sondern kann die ganze Welt erfassen, ohne dass Gegenmaßnahmen zur Verfügung stünden, um das Übel nachhaltig einzudämmen. „Gott will das Heil der Menschen. Über Solidarität, Achtung und unaufgeregte Religiosität“ weiterlesen

Antrieb der Befreiung oder Bremse der Modernisierung? Die Rolle der Kirche vor und nach der Wende von 1989

Solidarność-Platz in Danzig
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Vor 30 Jahren, am 9. November 1989 kam es zu einem Erdbeben, das den Eisernen Vorhang fallen ließ und den Aufbau eines neuen Europa ermöglichte. Mit dem Fall der Berliner Mauer hat sich die europäische Landschaft verändert, doch die Folgen der Trennung bleiben bis heute spürbar. Was war dabei die Rolle der Kirche und was sollte sie heute tun? War sie ein Antrieb der Befreiung? Ist sie eine Bremse der Modernisierung? „Antrieb der Befreiung oder Bremse der Modernisierung? Die Rolle der Kirche vor und nach der Wende von 1989“ weiterlesen