„Ohne Eros keine Liebe.“ Der Blick auf die Erotik in Amoris Laetitia

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Beitrag von Prof. Dr. Martin M. Lintner OSM

Dass es Eros und erotische Liebe in der Tradition der christlichen Sexualmoral nicht leicht gehabt haben, ist hinlänglich bekannt. Noch in der Neuzeit wurde der Eros als begehrendes, besitzergreifendes Streben verstanden, das sich nur schwer mit der sich verschenkenden und hingebenden Liebe versöhnen lässt. „„Ohne Eros keine Liebe.“ Der Blick auf die Erotik in Amoris Laetitia“ weiterlesen

Dürfen wir als Christen guten Gewissens Fleisch essen?

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Beitrag von Prof. Dr. Martin M. Lintner OSM für katholisch.de

Wie viel soll Fleisch kosten? Wie viel dürfen wir essen? Können wir überhaupt noch guten Gewissens Fleisch essen? Und was sagt die Bibel dazu? Das sind angesichts einer wachsenden Sensibilität für das Tierwohl in der Landwirtschaft brisante Fragen. Es sind angesichts der globalen Klimaveränderung, zu der die Treibhausgasemissionen in der intensiven Landwirtschaft und Nutztierhaltung entscheidend beitragen, aber auch brennende ökologische und politische Fragen.

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Covid-19 und Triage: eine (nicht nur) medizinethische Herausforderung

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Beitrag von Prof. Dr. Martin M. Lintner OSM

Der Begriff „Triage“ war bis vor kurzem nur Insidern bekannt. Nun stehen plötzlich in immer mehr Ländern Ärztinnen und Ärzte vor der Entscheidung: Wer bekommt das Beatmungsgerät – und wer nicht? Wer bekommt ein Bett auf der Intensivstation – und wer nicht? Kaum jemand hätte sich noch vor wenigen Wochen vorstellen können, dass in unseren Breitengraden Triage eine notwendige Maßnahme sein würde, wie sie während der Covid-19-Krise in vielen Regionen in Oberitalien, im Elsass und anderswo konkret praktiziert wird. Eine Reflexion über medizinethische und terminologische Herausforderungen einer Notfallmaßnahme, deren Begriff ursprünglich aus der Kriegsmedizin stammt. „Covid-19 und Triage: eine (nicht nur) medizinethische Herausforderung“ weiterlesen

Gott will das Heil der Menschen. Über Solidarität, Achtung und unaufgeregte Religiosität

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Beitrag von Univ.-Prof. DDr. Reinhold Esterbauer

Das Bestreben, alles im Griff zu haben, ist zugleich der Versuch, sich gegen alles zu schützen, was eine Gefahr bedeuten könnte. Wie das Coronavirus zeigt, ist eine Bedrohung bisweilen nicht einmal eingrenzbar, sondern kann die ganze Welt erfassen, ohne dass Gegenmaßnahmen zur Verfügung stünden, um das Übel nachhaltig einzudämmen. „Gott will das Heil der Menschen. Über Solidarität, Achtung und unaufgeregte Religiosität“ weiterlesen

Moraltheologie (Theologische Ethik) – Eine Antwortsuche auf brennende Fragen

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Beitrag von Univ.-Prof. Dr. Angelika Walser

Nach meinem letzten Vortrag bei den THEOLOGISCHEN KURSEN zum Thema „Menschenwürdig sterben“ im März 2013 bin vermutlich nicht nur ich, sondern auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erschöpft nach Hause gegangen. „Und morgen Mittag bin ich tot“[1] – so lautete der Titel eines deutschen Spielfilms (2013), den wir nach meinem Vortrag über unterschiedliche Konzeptionen von Menschenwürde gemeinsam angeschaut und diskutiert haben: In diesem 2013 erschienen Film geht es um eine junge Frau, die an Mukoviszidose, einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung, leidet. Weil schon ihr Bruder an dieser Krankheit verstorben ist und ihre Erstickungsanfälle immer qualvoller werden, beschließt sie, in die Schweiz zu reisen und sich dort durch assistierten Suizid von ihrem Leiden erlösen zu lassen. Sie lädt ihre Familie und ihren Jugendfreund zu einem letzten Geburtstagsfest ein … „Moraltheologie (Theologische Ethik) – Eine Antwortsuche auf brennende Fragen“ weiterlesen