Herzliche Einladung zum Stöbern in unserem neuen Jahresprogramm:
Please wait while flipbook is loading. For more related info, FAQs and issues please refer to DearFlip WordPress Flipbook Plugin Help documentation.
Herzliche Einladung zum Stöbern in unserem neuen Jahresprogramm:
Please wait while flipbook is loading. For more related info, FAQs and issues please refer to DearFlip WordPress Flipbook Plugin Help documentation.
Kaum einem anderen Menschen wurden in den letzten 60 Jahren solche Gestaltungsmöglichkeiten in der Katholischen Kirche gegeben wie Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI.: Als Konzilstheologe, als Professor an den größten deutschen Fakultäten, als Erzbischof einer wichtigen Diözese, als Präfekt der gefürchteten Glaubenskongregation und schließlich als das Oberhaupt der Kirche gestaltete und lenkte er die Geschicke der Weltkirche. Vor diesem Hintergrund sind auch die Resümees seines Lebens zu sehen, denn – wie schon in Lukas 12,48 steht – „Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.“
„Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. – Was bleibt?“ weiterlesen
„Und weil ich nichts kann, drum fang ich nichts an.“ So meint im Kinderreim das „kleine Binkerl im Winkerl“, dem keiner etwas zutraut – weshalb es auch nie erfahren wird, dass und was es kann.
Das heutige Evangelium – was für ein Text!
Irgendeine Liturgiekommission im Vatikan hat ihn vor Jahrzehnten für den heutigen Sonntag vorgeschrieben. Ich hätte lieber einen anderen Text gewählt. Aber jetzt haben wir ihn und müssen uns mit ihm auseinandersetzen.
O Herr Jesus Christus, hast du das alles so gesagt? All diese Worte? Und zu wem sind sie gesagt?
Und wenn du, Herr Jesus, bei Gott bist, also auch heute hier bei uns gegenwärtig bist, was willst du uns heute sagen? Oder willst du uns heute vielleicht eher etwas anderes sagen?
„Predigt von Hans Kessler am 21.08.2022 in Werther/Westf. (zu Lk 13,22-30)“ weiterlesen
Beitrag von Jörg Phil Friedrich, Münster
Erstveröffentlichung: https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus240955503/Synodaler-Weg-nach-Bischofs-Eklat-Gott-spricht-nicht-nur-zu-Klerikern.html
Der katholische Geistliche Martin Grichting hat sich in seinem Beitrag zum Synodalen Weg mutig dem Zeitgeist entgegengestellt. Er wagt es, dagegen zu argumentieren, dass sich die katholische Kirche den Prinzipien der Demokratie anbiedere oder unterwerfe. Das klingt unerhört und verdient Respekt. Dennoch sind kritische Einwände gegen seine Argumentation angebracht, sogar notwendig.
Putins brutaler Krieg gegen die Ukraine, immer noch gestützt vom Moskauer Patriarchen Kyrill, und das russische Volk wird systematisch belogen, und viele in der Welt dazu.
Ich wurde gefragt: Wie kann Gott das zulassen? Wo bleibt da Gott?
Liebe Gemeinde!
Was für eine Erzählung! Bei Auslegern hat sie immer wieder Verlegenheit hervorgerufen: Die Schroffheit, mit der Jesus seine Mutter anspricht, die riesige Menge Alkohol (circa 600 Liter) für eine kleine dörfliche Hochzeitsgesellschaft, keineswegs notwendig, vielleicht sogar bedenklich. – Um diese Kana-Erzählung halbwegs zu verstehen, muss man die Situation des JohEv beachten. Was sagt die Forschung dazu?
Statement von Univ.-Prof. Dr. Roman SIEBENROCK (Universität Innsbruck) in der UNO-City-Kirche (Wien) zur Feier 81 Jahre THEOLOGISCHE KURSE, 30.9.2021.
Die Frage nach dem Potential theologischer Bildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat zwei Perspektiven miteinander zu verbinden[1]: eine Analyse der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und die Möglichkeiten der christlichen Theologie für den wohl als gefährdet angesehenen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Mit dieser Präzisierung des Themas sind einige Konkretionen verbunden. Zunächst: Ich kann und werde nicht von einem scheinbar neutralen Standpunkt aus sprechen, sondern von meinen Erfahrungen, d. h. meinen Hoffnungen und Sorgen in dieser Zeit und dieser gesellschaftlichen Situation ausgehen. Mit der „Themenzentrierten Interaktion“ nenne ich das den „Globe“. Denn diese Situation ist nicht einfach der Kontext, also ein Außen, sondern durchdringt bis in die Wahrnehmung hinein alle denkerische Orientierung. Weiters spreche ich nicht von irgendeiner Theologie, sondern verdeutliche schon zu Beginn, dass ich von der Perspektive einer christlichen Theologie in katholischer Tradition ausgehe. Dabei zeigt die Kennzeichnung „eine christliche Theologie“ an, dass es nicht nur berechtigterweise, sondern notwendigerweise eine Pluralität an theologischen Ansätzen und Perspektiven geben muss und ich „meine“ Perspektive als eine unter vielen möglichen erachte. Diese Perspektive wird, wenigstens nach subjektiver Einschätzung, wesentlich darin bestehen, die Optionen und Möglichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils für diese Fragestellung fruchtbar werden zu lassen. Zudem verweist der Begriff „Potential“ auf eine Möglichkeit christlicher Theologie, die vielleicht noch nicht realisiert worden ist. „Das Potential der christlichen Theologie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ weiterlesen
Es ist richtig, dass sich auch Geimpfte infizieren können. Aber die Wahrscheinlichkeit liegt bei ca. 15 % gegenüber ca. 85 % bei Ungeimpften – wobei sich dieses Verhältnis derzeit aufgrund der nachlassenden Impfwirkung etwas verschiebt. Zudem sind infizierte Geimpfte viel kürzer ansteckend und weisen eine wesentlich geringere Virenlast auf. Schließlich haben sie selten einen schweren Verlauf und finden sich noch seltener auf Intensivstationen.
Jede nicht verabreichte Impfung verlängert die Pandemie.
Der Blick auf Länder wie Italien, Norwegen und Portugal zeigt, wie sich ein hohe Impfquote auswirkt. In Österreich hingegen werden schon wieder geplante Operationen verschoben. Völlig zutreffend nennt Papst Franziskus die Impfung eine „Geste der Liebe“ und eine einfache, aber starke Möglichkeit sich für das Gemeinwohl und für die besonders Verletzlichen einzusetzen (18.8.21).
Beitrag von Prof. Dr. Martin M. Lintner OSM
aus: Cistercienser Chronik 118 (2011), Heft 3, 389-396.[1]
Der hl. Augustinus hält gleich zu Beginn seiner Ordensregel fest, dass die Brüder in Gemeinschaft leben sollen, um Gott zu suchen: „Zu allererst sollt ihr einmütig zusammenwohnen (vgl. Ps 68,7), wie ein Herz und eine Seele (vgl. Apg 4,32) auf dem Weg zu Gott. Denn war das nicht der entscheidende Grund, weshalb ihr euch zum gemeinsamen Leben entschlossen habt?“
Die Nachfolge Jesu ist eine bewusste und aktive Suche nach jenem Gott, den uns Jesus Christus als seinen Vater geoffenbart hat und der den „Lebensraum Jesu“ dargestellt hat. Als die Jünger des Johannes Jesus fragten: „Meister, wo wohnst du?“, antwortete er ihnen: „Kommt und seht.“ Die Jünger blieben jenen Tag bei ihm und folgten ihm dann ganz nach (vgl. Joh 1,38-39). Wohin hat Jesus sie geführt? Welche „Wohnung“ hat er ihnen gezeigt? Wohl kaum ein konkretes Haus oder eine Wohnhöhle. Er hat sie vielmehr teilhaben lassen an seiner innigen Beziehung zu Gott, in dem und von dem her er ganz gelebt hat, der eben seine „Wohnung“ war und von dem er auch sagt: „Ich bin im Vater und der Vater ist in mir“ (Joh 14,10). „Das Ordensleben als Suche nach Gott“ weiterlesen